Der Weg vom Kürbis bis zum trockenen Kürbiskern.

 
 
  Ende April wird der Ölkürbis angebaut. Je nach Witterung wird einige Male maschinell gehackt, damit Unkraut nicht in übermaßen wuchern kann. Wenn die Kürbisblüte eintritt, wird das Feld von großen gelben Trichtern erleuchtet, und bald können die ersten Kochkürbisse geerntet werden.
 
Ab mitte September beginnt die Erntezeit, die Kürbisse werden mit der Maschine geputzt, doch manchmal auch noch in echter Handarbeit.
           
Die Kerne werden abgeladen und schonend gewaschen. Nach eingehender Kontrolle der gewaschenen Kerne,
                  
werden sie, um langfristig lagerfähig zu sein, in die Trockenanlage geschüttet, wo die Kerne bei einer niedriegen Temperatur langsam trocknen. Aus den getrockneten Kernen kann dann frisches Steirisches Kürbiskernöl gepresst werden, oder in andere Produkte weiter verarbeitet werden. Wie bei uns in verschiedene Arten von Knabberkernen. In der hauseigenen Abfüllanlage wird das Öl in Flaschen abgefüllt, und dem Genuss steht nichts mehr im Weg.

Die Dinkel Produktion.


Der Dinkel ist ein Urkorn, das zu den ältesten der Menschheit gehört. In manchen Gegenden wird auch noch Spelz, Kora, Schwabenkorn, Vesan und Dreikorn zu ihm gesagt. Das Korn wird von eine dicken Spelzhülle (von Spelt was soviel wie spalten bedeutet) umgeben, die sich nur durch gerben lösen lässt.

Wertvolle Inhaltsstoffe, ausgezeichnete Backeigenschaften und ein nussartiger Geschmack zeichnen dieses wertvolle Urgetreide aus. Dinkel ist auch der Favorit der Hildegard-Medizin, hat einen hohen Eiweißanteil und ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Magnesium.